Grüner Vulkan
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Statement des Gründers Heinz-Volker Jäger

Liebe Genossenschaftsfreunde und Umweltaktive!

Die politischen Rahmenbedingungen werden sich verändern, aber Energie braucht Deutschland als Industrieland. Vor allem sind Sonne, Wind und nachwachsende Rohstoffe bei weitem nicht ausgeschöpft und gerade für unseren ländlichen Raum eine große Chance. Wir tragen Verantwortung ganz besonders für eine zukunftsfähige Energieversorgung ohne radioaktive Belastung unserer Kinder!

Das Thema Energieversorgung ist nach den Katastrophen von JAPAN allgegenwärtig geworden. Energieerzeuger, Politiker und immer mehr engagierte Menschen erkennen, dass jetzt eine besondere Chance besteht, für sich aber auch für die eigene Gemeinde und Region tätig zu werden.

Unbegreiflich ist es, wie sehr in den aktuellen Nachrichten die entstehenden Kosten der Energieversorgung nicht als Investitionen, die potentielle Bedrohung eines „Strom-black-outs“ nicht als Innovationsmotor und vor allem die entstehenden regionalen Einnahmen nicht als Chance zur Sicherung der Zukunft und Lebensqualität auf dem Land, klar und deutlich verstanden werden.

Unser EnergieParkmodell entspricht einer dezentralen Energieversorgung aus regional verfügbaren Quellen, wie Wind, Sonne und Biomasse genossenschaftlich organisiert und damit in Bürgerhand. Investoren und Nutzer sind identisch. In jeder Kommune stehen Energiequellen zur Verfügung. Im Rahmen unseres EnergieClearings, einem Projektmanagement qualifizierter Ingenieure und Finanzberater gestalten und realisieren wir individuelle förderfähige Energiekonzepte. Wir bilden ein leistungsfähiges Kompetenznetzwerk für die Schaffung alternativer Lösungen und Wertschöpfungsketten. Unsere Zielkunden sind Kommunen, mittelständischer Unternehmen mit hohem Energiebedarf und Private Einrichtungen.

Die Gründung Grüner Vulkan eG geht auf Gespräche mit den Wirtschaftsförderungseinrichtungen des Landes Hessen und des Vogelsbergkreises gemeinsam mit Bürgermeistern und dem Vorsitzenden des Kreistages Herrn Ulrich Künz im September 2005 zurück mit dem Ziel innovative Investitionen regionaler Mittelständler durch genossenschaftliche Kooperation zu fördern. Der Landrat des Vogelsbergkreises hat das Kooperationsmodell im Februar 2006 im Wirtschaftsausschuss des Kreistages in Lauterbach zur Beratung eingebracht und mich um Unterstützung gebeten. Ein Veranstaltungskonzept mit Hilfe regionaler Kompetenzträger mit Einbindung der Bürger wurde im September vorgestellt, aber von den Bürgermeistern und der Vertreter der Landwirtschaft abgelehnt und bekämpft.


Das Veranstaltungskonzept wurde in der Festhalle Schotten und im Bürgerhaus Romrod unter Mitwirkung von Vertretern der Forstwirtschaft und des Bioenergiedorfes Jühnde wie von mir geplant durchgeführt und der Gründungsprozess mit einer Gründungsversammlung am 9. November 2006 in Schwalmtal vorläufig zum Abschluss gebracht. Der genossenschaftliche Prüfungsverband Hamburg unterstützte im August 2008 mit dem Gründungsgutachten, damit konnte am 26. November 2008 die Eintragung im Genossenschaftsregister beim Amtsgericht Gießen erfolgen. Grüner Vulkan eG – Nahwärmenetze – Pro Bioenergie wurde bei Deutschen Patent- und Markenamt in München in das Markenregister eingetragen.

Innovative Gründungen wie der Grüne Vulkan eG sind stärker auf Mittel der Gründer angewiesen. Sowohl Gründungen, die eine eigene Forschung und Entwicklung betreiben, als auch solche wie wir, die eine Marktneuheit „Genossenschaftliche EnergieParks in Bürgerhand“ einführen, investieren im Vergleich zu anderen weniger innovativen Existenzgründungen höhere Liquidität aus dem Privatvermögen der Gründer, so auch die Studie der KfW.

Unterschiedliche Faktoren wie beispielsweise

  • die demografische Entwicklung,
  • die knapper werdenden finanziellen Ressourcen,
  • die europäische Integration, die Globalisierung der Weltmärkte und
  • die fortschreitende Technologisierung

erschweren in zunehmendem Maße die kommunale Handlungsfähigkeit und die Wettbewerbsfähigkeit regionaler kleinerer Unternehmen (KMU).

Die kommunale Infrastruktur erfordert Finanzmittel in erheblichem Umfang, die infolge der kritischen Haushaltslage nicht mehr auf üblichen Wegen aufzubringen sind. Die Eigenkapitalausstattung der KMU ist zu schwach und erfordert flankierende Maßnahmen einer regionalen Kooperation.

Die Zukunftsfähigkeit der Kommunen erfordert Investitionen in die Infrastruktur. Ein Entwicklungskonzept über die Erhaltung und Nutzungsmöglichkeiten von Freizeitzentren mit Sportanlagen, Bädern und Verwaltungszentren sowie Kommunikation- und Kultureinrichtungen, die ein attraktives Angebote für die Region darstellen, gilt es gemeinsam mit den Menschen der Region zu schaffen. Die Teilhabe und Teilnahme der Bürger an der Erarbeitung eines Entwicklungskonzeptes schafft Identifikation und Verantwortung und bietet die Chance BürgerBeteiligung zu organisieren.

Die Konditionen für die Betreiber der AKW´s, die Verantwortlichen der Finanzmarktkrise und die Generikahersteller mit Abneigung gegen kostenintentive Forschung sind in den Augen der Kanzlerin und ihrer Befürworter sicher richtig gewählt. Es sind Fakten mit erheblichen Nebenwirkungen für die Zukunft. Die Wertschöpfung regionaler Strukturen wird verhindert durch globale Finanzkonstrukte gegen regionale gewerbliche Finanzierungen, Atomstrom gegen Sonnen- und Windstrom sowie alte Medikamente ohne Wirkung.

Herausforderung
Der weltweite Klimawandel und die Endlichkeit der fossilen Energieträger lassen sich nicht mehr ignorieren. Die Welt und damit unser tägliches Leben befinden sich im Wandel. Es ist Zeit, etwas zu unternehmen - doch was kann man tun?

Unsere Ziele
Ziel ist die Entwicklung wettbewerbsfähiger und energieautarker Regionen. Grüner Vulkan eG ist eine Genossenschaft für regionale interkommunale Strukturentwicklung. Europa ist von Energieimporten abhängig und muss seine Chancen durch vorhandenes hohes technisches Know How für die deutliche Steigerung der Energieeffizienz nutzen.

Gemeinsam habe ich mit Vorstandsmitgliedern und Abgeordneten im Europaparlament am 24. November 2010 in Straßburg über eine gemeinsame Entwicklung genossenschaftlicher Energielösungen erörtern können. Die engagierte Debatte zur neuen europäischen Energiestrategie 2011-2020 konnte an diesem Nachmittag konnte im Parlament in Straßburg mit kooperierenden Partnern den Ausschussvorsitzenden und EU-Parlamentariern Claude Thourmes und Jo Leinen und Jutta Steinruck verfolgt werden und anschließend im Dialog über verstärkte Impulse für dezentrale Energieversorgung in Bürgerhand, genossenschaftlich – damit offen und demokratisch – organisiert, geführt werden.

Ziel ist ein Regionales EnergieClearing und unabhängiges Projektmanagement

  • Wir wollen einen hohen Anteil energetischer Nutzung von Sonne Wind Wasser und Geothermie sowie der im ländlichen Raum vorhandenen Biomasse erreichen und den Bewohnern damit eine autarke zukunftsorientierte Energieversorgung sichern.
  • Unser Energie-Netzwerk bietet Schulung Beratung und Projektmanagement für Unternehmen, Kommunen und Private Haushalte
  • Wir planen auf Grundlage öffentlicher Förderprogramme, ökonomisch und ökologisch ausgewogene sowie langfristig sichere Energieversorgung unter Anwendung der Kraft-Wärme/Kälte-Kopplung.

 
Vorgehensweise
Wir bieten eine Zusammenarbeit zur Ausgestaltung einer genossenschaftlichen BürgerBeteiligung in den  Kommunen. Die Genossenschaft als demokratische und offene Rechtsform verbündet Nutzer und Investoren für kommunale Einrichtungen vorrangig mit hohem Energieverbrauch.

Grüner Vulkan eG bietet ein tragfähiges Finanzierungskonzept für energetische Sanierungsmaßnahmen und Kooperationen regionaler Unternehmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit mit zwei Varianten der Eigenfinanzierung:

  1. Genossenschaftsanteile von 50 €, bei mindestens 10 Anteilen bei Eintritt
  2. Kapitalanlage Grüner Vulkan mit einer Mindestbeteiligung von 2.500 € und einer Rendite von bis zu 5,5 %, davon 500 € Geschäftsanteil und 2.000 Energiebrief  
  3. Mitunternehmerschaft Grüner Vulkan & Co. KG  mit jährlicher Ergebniszuweisung

 
Anwendungsbereiche

  1. Wohnanlagen in Oberzentren mit mehr als zehn Wohneinheiten
  2. Kommunale Einrichtungen mit hohem Energieverbrauch
  3. EnergieParks in Siedlungs- und Gewerbegebieten
  4. KooperationsModell regionaler Unternehmen

 
Die Teilhabe und Teilnahme der Bürger an der Erarbeitung eines Entwicklungskonzeptes schafft Identifikation und Verantwortung und bietet die Chance BürgerBeteiligung zu organisieren. Bürger und auch juristische Personen werden Mitglied der Genossenschaft und können sich mit einer Kommanditeinlage und/oder einer attraktiv verzinslichen Kapitalanlage beteiligen.

Der Vorstand Grüner Vulkan eG wird  sich stets bemühen durch vorsichtiges Verhalten die allgemeinen als auch die speziellen Risiken auf ein Minimum zu reduzieren. Langfristig ist die Sicherstellung der Versorgung mit günstiger erneuerbarer Energie eine große Chance. Die Preise für Energie werden nach Meinung aller Experten auch weiterhin ungebremst steigen. Hier liegt eine große Chance als Teilhaber an der Produktion von Energie an diesem Trend in positiver Form zu partizipieren. Durch die vollständige Nutzung von Wertschöpfungsketten besteht die außerordentliche Chance auch in schwierigen Zeiten über die Vermögenssicherung hinaus ansehnliche Renditen zu erzielen bzw. wertvollen Vergünstigungen den investierten Mitgliedern zukommen zu lassen.

Die Auswahl der Investitionen erfolgt chancenorientiert durch unser Kompetenzteam. Die Grundlage eines wirkungsvollen Energiekonzeptes ist die Basisanalyse zum Energiebedarf unter Berücksichtigung von Prozessen in Unternehmen und dem Gebäudezustand. Die KfW bietet zur Förderung der Energieeffizienz hohe Zuschüsse für die unabhängige Initial- und Detailberatung

Alsfeld, 2. Mai 2011
Heinz Jäger, Vorstand Grüner Vulkan und Genossenschaftsberater



 

Heinz Volker Jäger

Grüner Vulkan auf Sommertour mit dem DGB Vorsitzenden Stefan Körzell am Freitag, 5. August 2011


... in Alsfeld, Lingelbach, Grebenau und Breitenbach am Herzberg Leitthema:...

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Würdigung...

von Prof. Dr. Traube und
Dr. Hermann Scheer.

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